Festgottesdienst zum 125 Jahrjubiläum

   

Chor beim Einsingen                                                       Chorleiterin Annalisa Maggiore

 

Einmaliger musikalischer Festgottesdienst 26. Dezember 2019

Am Stephanstag feierte der Kirchenchor St. Stephan sein grosses Jubiläum und viele folgten unserer Einladung. Der Grossaufmarsch beweist, dass Klassische Musik immer noch viele Menschen begeistern kann. Pfarreiangehörige und Musikfreunde erlebten einen überaus eindrücklichen Gottesdienst mit der Aufführung der Missa Solemnis in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Viel zu diesem musikalischen Genuss beigetragen haben das 14- köpfige Orchester Camerata Musica Luzern unter Konzertmeister Rafayel Ter Sakahyan, die vier Solisten Serafina Giannoni, Sopran; Susanne Andres, Alt; Nino Aurelio Gmünder, Tenor und Flurim Caduff, Bass; Susi Lang, Orgel und der verstärkte Chor unter der Leitung von Annalisa Maggiore.

Schon der äusserst schön geschmückte Kircheneingang brachte Feststimmung. Mit der Kirchensonate von Mozart wurde der Gottesdienst musikalisch eröffnet. Pfarreileiterin Theres Küng begrüsste die Patres des Don Bosco, Chorherr Anton Stutz, den Vertreter des KKVL Ueli Stirnimann, den Kirchenrat mit Michael Egli, Präsident und alle Gottesdienstbesucherinnen und – besucher. Sie freue sich sehr auf diese Feierstunde, meinte sie, hier an diesem Ort, wo der Chor auch während des ganzen Jahres viele Gottesdienste mit gestaltet. Sie dankte dem Chor für das Engagement, sich immer wieder an neue Musik zu wagen.

Die wunderbare Musik von Mozarts Kyrie und Gloria zog alle Anwesenden in ihren Bann. Aufmerksam und gespannt hörte man diesen freudigen Klängen zu. In der Fuge des Benedictus zeigten die vier Solisten ihr musikalisches Talent, worauf der ganze Chor mit dem festlichen Hosanna in den Lobgesang einstimmte. So berührende Momente sind aber nur mit einem einfühlsam musizierenden Orchester möglich. Ein Besucher meinte: „Einige Male lief es mir kalt den Rücken hinunter. Das war grossartig!“

In der Festpredigt erzählte Theres Küng aus dem Leben des Hl. Stephan, unseres Kirchenpatrons. Er hat für seinen Glauben gekämpft. Genauso sei sie überzeugt, dass es auch heute noch und in unserem Kreis viele „Stephan und Stephanie“ gebe, die sich für die Gesellschaft einsetzen und dort viel Gutes bewirken.

Mit den Worten „Eine Messe ohne Musik ist wie ein Leben ohne Humor. Es geht auch ohne, aber es ist langweilig und fad“ überbrachte Michael Egli, Kirchenratspräsident, die Geburtstagswünsche und dankte dem Chor für sein Wirken in der Pfarrei. Er meinte, dass Singen vieles bewirkt, bewegt und entfaltet, nicht nur die Gesichtsmuskeln. Das wäre wohl ein guter Grund, sich zum Mitsingen in einem Chor zu motivieren. Als „Geburtstagsgeschenk“ darf der Chor nach einer Probe bei einem Glas Wein und einem Häppchen nochmals auf das Jubiläum anstossen.

Worte des Dankes richtete die Präsidentin Margrith Stalder an die Pfarrei für die grosszügige Unterstützung, die Pfarreileitung, an alle Sponsoren und Gönner, an die Musikerinnen und Musiker, den ganzen Chor und an die Chorleiterin Annalisa Maggiore. Mit dem Engagement aller ist dieses Jubiläum zu einem schönen Erlebnis geworden. Alle Anwesenden waren zum anschliessenden Apéro ins Pfarreiheim eingeladen. Es freute uns, dass viele Gäste unserer Einladung folgten und unsere Musik viele Herzen berühren konnte. Das breite positive Echo motiviert uns für weitere Chorprojekte.

 

    

Grussworte Kirchenratspräsidenten Michael Egli           Dankesworte Präsidentin Margrith Stalder

 

    

Einladung zum Apero Riche für alle Festgottesdienstbesucher

    

 

 

Zeitungsartikel vom 24. Dezember 2019 in der LZ

 

 

 

 

 

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