Generalversammlung 2017

Otto Schacher ist 50 Jahre im Chor

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“. Mit diesen Worten eröffnete die Präsidentin Margrith Stalder die diesjährige Generalversammlung des Kirchenchores St. Stephan Beromünster

Am Freitag, 10. März, trafen sich 31 Mitglieder und Gäste im Restaurant Chommle. Mit dem Kanon „Kas und Brot“ wurde die GV auch musikalisch eröffnet. Zuerst stärkte sich die Gästeschar mit einem feinen Essen aus der Chommle- Küche von Stephan Schüpfer.

Im Jahresbericht hielt die Präsidentin Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr. In bester Erinnerung sind die beiden Aufführungen der Nicolai–Orchestermesse an Ostern und beim Diamantenen Priesterjubiläum unseres ehemaligen Pfarrers Anton Stutz. Am Stephanstag erklang die Orgelsolomesse von Joseph Haydn. Beim Gemeinschaftskonzert mit den Juventus Singers im Juni wurden „Neui und alti Schwizerlieder“ vorgetragen.

Mit zwei Requiems nahmen wir Abschied von lieben Verstorbenen. Im September umrahmten wir die Hochzeitsfeier von Beate und Roger im Rosengarten am Tannberg.

Ende Mai überbrachte eine Fahnendelegation die Glückwünsche des Vereins zum 125-jährigen Jubiläum der Feldmusik Gunzwil. Auf der Chorreise vom 1./2. Oktober entdeckten wir noch wenig bekannte Seiten ennet der Schweizergrenze im Schwarzwald und am Bodensee.

Auch das gesellige Zusammensitzen und Mitfeiern bei „runden“ Geburtstagen unserer Mitglieder wird gepflegt. Wenn unser Dirigent am 29. Februar den 40. Geburtstag feiern kann, dann ist das wahrlich etwas Besonderes. Die Weihnachtsfeier am 2. Dezember, zu der auch die Partner eingeladen sind, ist ein Dankeschön an die Mitglieder für das unentgeltliche Mitmachen während des ganzen Jahres.

Die Präsidentin bedankt sich im Namen des Chores beim Leiter Toni Oliver Rosenberger für die grosse Arbeit. Die gediegene Werkauswahl wird allseits gelobt und geschätzt, wir erleben auch interessante Proben. Ein herzliches Dankeschön geht auch unsere Organistin Susi Lang für das grosse Engagement.

Die Jahresrechnung, geführt von Hans Ruckstuhl, schliesst mit einem kleinen Überschuss ab, dank der Beiträge unserer Passivmitglieder. Für diese Aktion wendet unser Kassier viele Stunden auf. Als Zeichen der Wertschätzung liest er die Namen aller Spender vor. Mit kräftigem Applaus wird die Jahresrechnung genehmigt.

Auch dieses Jahr können wieder einige Mitglieder geehrt werden. Es waren doch total 51 Verpflichtungen (37 Proben und 14 Aufführungen). Für guten Probenbesuch erhalten 17 Mitglieder einen Gutschein. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wird Margrith Stalder, für 35 Jahre werden Susi Lang, Antoinette Huser und Maria Stocker geehrt. Unser Fähnrich Otto Schacher kann auf 50 Jahre Chormitgliedschaft zurückblicken. Im Gottesdienst am Pfingstsamstag wird ihm mit einer kleinen Laudatio die bischöfliche Medaille feierlich überreicht.

Leider verlässt Käthy Abächerli unsern Chor. Während dreissig Jahren hat sie im Chor tatkräftig mitgesungen. Wir freuen uns aber, dass Rosmarie Rogger und Ruth Rötheli unserm Chor beitreten wollen.

Das begonnene Vereinsjahr wird ein wenig ruhiger verlaufen. Neben den Verpflichtungen an Ostern und Pfingsten werden wir neu den Gottesdienst an der Grüter Kilbi im Juni mit gestalten. Am 4. November 2018 werden wir den Ehrungstag des Kath. Kirchenmusikverbandes durchführen und am 16. November 2019 wollen wir das 125-Jahr Jubiläum mit einem Konzert feiern.

Dem Vorschlag unseres Dirigenten, die Registervorproben bereits um 19.15 Uhr zu beginnen, wird mehrheitlich zugestimmt.

Einige Diskussionen löst das Anliegen aus, bei grossen Aufführungen mit Orchester und Solisten den Gottesdienst nicht durch viele Kirchenlieder zu verlängern. Das Anliegen wird entgegengenommen und an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Im Namen des Seelsorgerteams bedankt sich Kaplan Isaak für die Einladung und lobt das Mitwirken des Chores in den Gottesdiensten. Auch Michael Egli, Kirchenratspräsident, ist sichtlich erfreut über den aufgestellten Chor und sein Engagement. Als Dank offeriert er den Wein. Auch die Kaffeerunde unserer Fahnengotte wird sehr geschätzt und gewürdigt.

Mit einem unterhaltsamen Sketch von Antoinette und Margrith schliesst der Abend.

 

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