Jubiläumsreise nach Trier

 

Passend zum diesjährigen 125 Jahr Jubiläum des Kirchenchors St. Stephan fanden sich die Chormitglieder an Fronleichnahm, 20. Juni 2019, in aller Frühe am Primarschulhausplatz ein um gemeinsam die Jubiläumsreise anzutreten. Passend begrüsst von Kanonendonner ging die Reise los. Bei einem Zwischenhalt in Colmar, im Elsass, konnten die Chormitglieder ihre Französisch Kenntnisse aufbessern oder einfach durch die schönen Gassen flanieren. Nach einer langen Carfahrt kamen die Chörler gesund in Trier an. Anschliessend fand die tolle Stadtführung durch die Gassen des historischen Triers statt. Die wohl älteste Stadt Deutschlands, nahe der luxemburgischen Grenze gelegen, hat sehr viel Schönes zu bieten. In Erinnerung geblieben ist sicher die imposante Evangelische Kirche, welche im ehemaligen römischen Trohnsaal Kaiser Konstantins seit dem 19 Jahrhundert das Gastrecht hat. Die imposante Orgel mit einem 6 Sekunden langen Echo hat den ganzen Chor beeindruckt. Wohl beeindruckender wäre es gewesen, in diesem Gebäude Kaiser Konstantin zu begegnen. Aufgrund des Umstandes, dass dieser Kaiser alle seine Gegner umbringen liess, verzichteten wir aber gerne auf eine entsprechende Begegnung.

 

Kurios an Trier ist auch der Dom: In dieser Kirche verwirklichten sich über die Jahrhunderte etliche Bischöfe, was dazu führt, dass die Kirche römische-, gotische-, romanische. Und barocke Elemente verbinden. Das war doch für Moischterer etwas speziell, sind doch unsere beiden Kirchen im Baustil einheitlich. Am Abend waren alle Chörler zu einem feinen Znacht in einem typischen Weinkeller eingeladen. Bei Kerzenlicht und unter einem imposanten Steingewölbe wurde das Essen genossen. Am Freitag danach folgte die Besichtigung zweier schmucker Städtchen an der Mosel: Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues. Beide Ortschaften waren schmuck mit ihren Riegelhäusern. Beeindruckend war auch die Jugenstilbrücke in Traben-Trarbach. Zwischen den beiden Ortschaften bewältigte der Chor die Distanz mit einer einmaligen Flussbootsfahrt. Das Highlight war hier sich die Schleuse, eingebettet in den nicht endendwerdenden Weinbergen des Moseltales. Darunter auch der berühmte Weinberg Kröver-Nacktarsch. Um dessen Namensherkunft viele Legenden ranken.

 

Am Samstag erfolgte die Besichtigung des kleinen Venedigs Saarburg. Einige Sänger haben darauf verzichtet und die römischen Einrichtungen in Trier besichtigt. Im Amphitheater 2000 Jahre alte Mauern zu berühren, war kaum mehr zu toppen. Die Badekultur der Römer und das begehbare 4-Stöckige römische Stadttor Porta Nigra hat sicher bleibenden Eindruck hinterlassen. Ob die Römer wohl auch in Moischter waren? Nach einer tollen Weissweinprobe, von Trocken über feinherb bis lieblich, verköstigten sich alle Chorsänger in einem italienischen Restaurant. Dabei bekamen wir Nachhilfe in Sachen Dolce Vita.

 

Leider ging die Reise am Sonntag, 23. Juni 2019, wieder zu Ende. Nicht ganz, denn der Baumwipfelpfad in der Saarschleife wartete auf die Chormitglieder. Balancierend auf Holzstützen konnten die Chörler die Baumwipfel erklimmen. Das absolute Highlight war sicher der 42 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Felsvorsprung, mit wunderbarer Rundumsicht über die Saarschleife. Am Ende kamen alle wieder wohlbehütet in Beromünster an. Gestärkt und voller Vorfreude für die Aufführung der Jubiläumsmesse Missa Solemnis am Stephanstag 2019 in der Pfarrkirche St.Stephan Beromünster.

       

Kaffeehalt in Colmar                               Park von der Konstantin Basilika                Dom

 

       

Blick ab Traben                                          Auf der Mosel mit den Weinbergen

  

                 Saarburg                                                                   Blick ab Burg von Saarburg

 

       

Römerbrücke von Trier                                  Porta Nigra in Trier                       Weindegustation

 

Gruppenbild beim Baumwipfelpfad in Merzig

 

    

Baumwipfelpfad  nbsp]                                                       Saarschleife in Merzig

 

 

 

 

 

 

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