Geschichte des Kirchenchores Hildisrieden

Der Kirchenchor Hildisrieden wurde 1905 von ein paar innovativen Sängerinnen und Sängern gegründet. Der Chor zählte damals 22 Aktivmitglieder. Von Beginn weg fand das geistliche wie auch weltliche Liedgut Platz im Repertoire.

Im Jahr 2005 durften wir das 100 jährige Bestehen unseres Chores feiern. Ein Höhepunkt dieses ganz speziellen Jahres war das Konzert im Juni zusammen mit dem Kirchenchor Rickenbach. Diesem wurde mit zusätzlich vier Solisten und einem Orchester ein ganz besonderer Rahmen verliehen. Während des ganzen Jahres durften wir viele schöne Anlässe wie den Ehemaligentag, den Feldgottesdienst und das Geburtstagsfest erleben und konnten stets auf die Unterstützung der Bevölkerung zählen.

Aussergewöhnliche Ereignisse waren das Mitmachen am Luzerner Kantonal Gesangsfest in Hitzkirch im 2002 und im 2016 zusammen mit dem Kirchenchor Neudorf am Glarner Kantonal Gesangsfest in Niederurnen. 

Turnusgemäss alle zwei Jahre finden in der Regel weltliche Konzerte statt. Der Kirchenchor, unterstützt durch Gastsängerinnen und -sänger, dem Jugendchor sowie 2004 und 2012 zusammen mit dem Kirchenchor Neudorf, gibt jeweils Lieder aus verschiedenen Sparten der Unterhaltungsmusik in wechselnden Formationen von Frauen-, Männer-, und Jugendstimmen zum Besten. 

Dazwischen realisierte der Kirchenchor im 2009 mit der Adventsbesinnung im Dezember ein weiteres Vorhaben. Zusammen mit Harfe, Violine, Texten zum Advent sowie einem Bläserensemble stimmte sich der Chor und die Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein.

Ein besonderer Höhepunkt war das Weihnachtssingen vom 17. Dezember 2013 im KKL zusammen mit dem Luzerner LehrerinnenLehrerChor, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Luzerner Sängerknaben und dem Luzerner Mädchenchor. Dieses eindrückliche musikalische Erlebnis wird noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Anstelle des weltlichen Konzertes fand im November 2016 ein Kirchenkonzert statt. Zusammen mit der fünfköpfigen Musikformation "Distelfinken" wurde ein stimmiges Programm als Einstimmung auf die bevorstehende Adventszeit präsentiert. Mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell. Afrikanische Rhythmen und spanische Lebensfreude hatten ebenso Platz wie ruhige Klänge.