2-Tagesausflug nach Bergün

Im dortigen Restaurant der Milchmanufaktur genossen wir in vollen Zügen das grossartige Frühstücksangebot vom Bauernbuffet, immer wieder mit einem Blick in die hauseigene Käserei.

Im Anschluss gings weiter, vorbei an Zürich-und Walensee mit den Churfirsten, und nach kurzem Stopp auf der Raststätte bei Heidi und Peter Richtung Bündnerland.

Einige Kilometer vor Landquart wurde die flotte Fahrt etwas gebremst, was für Einige von uns die Gelegenheit bot, die Autos auf der Nebenspur und deren Inhalt etwas genauer und kritischer zu beäugen. Zu diskutieren gab etwa das Alter in der ersten Carrosse, einem silbergrauen Porsche, die Haarfarbe der Handy-benutzenden (Blondine?) in der vorn+hinten verbeulten zweiten Carrosse oder Beziehungsform und Beruf (Coiffeur?) der beiden flotten Herren im dritten Fahrzeug!

So verlief die Weiterfahrt Richtung Filisur kurzweilig und fröhlich, mit einem Wetter, das sich immer mehr auf unsere Seite schlug und uns bald mit wolkenlosem Himmel verwöhnte.

In Filisur begann die kleine Rundreise mit dem gemütlichen Landwasser-Express, vorbei an der höchstgelegenen alpinen Baum-und Gartenschule. Angekommen beim Viaduktplatz präsentiert sich uns der grossartige Landwasserviadukt (Unesco Weltkulturerbe) als perfekte Kulisse für unzähluge Selfies und die obligaten Gruppenfotos.

Als kleines Gruppenfoto stellen sich Claudia, Doris und Irene vor dem Viadukt auf, zum Fotograf wird Markus bestimmt. Im selben Moment fährt oben ein rotweisser RhB-Zug auf die Brücke und Markus knippst diesen geistesgegenwärtig.  Irene: „Du sollst uns fotografieren !“. Darauf Markus mit seinem trockenen Humor: „Ich wollte ja nur etwas Schönes fotografieren.“

Zurück am Bahnhof Filisur gings auf kurzer Fahrt mit dem Gössilino zum Zielort der Reise: Bergün. Hier bezogen wir im geschichtsträchtigen Jugendstil-Kurhotel unsere Zimmer. Bis zum Apero hatten wir Gelegenheit die Umgebung und das Dorf Bergün zu erkunden.

Bei der anschliessenden Hausführung durch den Hoteldirektor erhielten wir ausführliche, spannende Einblicke in die lange und wechselvolle Geschichte des heute als Familienhotel geführten Hauses. Mit vielen interessanten Informationen und Eindrücken versehen, genossen wir darauf im schmucken „Damensalon“ ausgiebig das überaus feine, mehrgängige Nachtessen.

Nach einer ruhigen Nacht genossen wir wiederum ein ausgiebiges Frühstücksbuffet aus dem weitläufigen, säulenbestückten Foyer. Frisch gestärkt fuhren wir darauf bei schönstem Wetter die Albula-Passtrasse hinauf zum Lai de Palpuogna. Hier bot sich die Gelegenheit den wundervollen, bei diesem Wetter äusserst fotogenen See zu umwandern, was auch alle taten.

Um 12 Uhr galt Abfahrt talabwärts Richtung Glarnerland und zum Klöntalersee (mit „Hände-waschen“ am Walensee). Nochmals gings bergauf zum feinen Zobighalt im Berggasthaus Schwammhöhe mit Aussicht auf den blauen Bergsee.

Nach ruhiger, von Claudia versüsster Rückfahrt erreichten wir glücklich und zufrieden Neudorf.

Nochmals ein herzliches Dankeschön dem super Chauffeur und an Doris und Irene für die bestens organisierte Reise.

Text: Josefine und Paul Martin

 

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