Unterwegs im charmanten Westen

Nach einem kurzen Spaziergang ins Zentrum der ehemaligen Hauptstadt der Helvetier, damals mit beeindruckenden 20'000 Einwohnern, genossen wir bei strahlendem Sonnenschein einen Kaffee und Gipfel auf dem Place de l'Eglise.

Die Fahrt ging kurzweilig weiter und schon bald erreichten wir den Landesteg der CGN in Nyon. Voller Vorfreude bestiegen wir das Dampfschiff Simplon, welches bereits in der Ferne zu sehen war. An Bord bestaunten wir die riesigen Kurbelwellen, die die Energie des Dampfes auf die Schaufelräder übertrugen. Nach einer 20-minütigen Schifffahrt erreichten wir schliesslich Yvoire, eine sehr malerische Gemeinde am Südufer des Genfersees.

Mit knurrendem Magen machten wir uns auf den Weg zum Restaurant Le Pirate, welches direkt am Port d'Yvoire lag. Danach stand jedoch noch die Besichtigung des Jardin des 5 Sens auf dem Programm. Wir waren gespannt auf den Rundgang, der in deutscher Sprache angeboten wurde. Obwohl das Saisonende bevorstand, erstrahlte der Garten für uns in voller Pracht und berührte unsere Sinne auf grosszügige Art und Weise. Ehe es zurück zum Schiff ging, hatten wir noch genügend Zeit für einen Bummel durch das alte Städtchen, zum Einkaufen oder für ein handgemachtes Eis.

Zurück auf schweizerischem Boden bezogen wir unsere schönen Zimmer im Hotel Le Rive und hatten etwas Freizeit für eine Stadt- sowie Schlossbesichtigung. Das Abendessen nahmen wir im hauseigenen Restaurant ein und genossen bei einem guten Glas Wein nicht nur das köstliche Essen, sondern auch den wunderschönen Blick auf den Genfersee.

Ein reichhaltiges Frühstück erwartete uns am Sonntagmorgen, bevor es um neun Uhr weiter mit einer Carfahrt auf die Jura Anhöhen ging. Nach einem kurzen Fussmarsch trennten sich die beiden Gruppen bei der Verzweigung «La Dôle/Barillette». Während die Rüstigen via «La Dôle» (viele Höhenmeter und 2 ¼ h Marschzeit) wanderten, begab sich die zweite Gruppe via Cabane des Apprentis zum Alp-Restaurant «La Barillette», wo wir uns wieder zum Mittagessen trafen. Dort erwartete uns die Hausspezialität – ein Fondue, welches wir trotz Sommerwetter genossen.

Gut gestärkt brachte uns der Reisebus nach Morges, wo wir mit dem offenen Touristenzug eine Rundfahrt durch die Weinberge machten. Schliesslich traten wir die Heimfahrt an, mit einem kurzen Zwischenhalt am Bielersee. Pünktlich, nach 36 Stunden, fuhren wir auf dem Gemeindeplatz vor und jeder ging für sich müde, aber glücklich nach Hause.

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